Von den 22 einheimischen Fledermausarten sind viele stark gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht. Durch Rodung von alten Baumbeständen sinkt die Zahl der natürlichen Baumhöhlen immer mehr, und auch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden führen dazu, dass spaltenbewohnende Fledermäuse immer weniger Unterschlupfmöglichkeiten finden. Deshalb ist ein künstlicher Ersatz wie unser Fledermauskasten hilfreich. Unser Bausatz aus regionalem Holz mit vorgebohrten Löchern und Schrauben ist kinderleicht zusammenbaubar. Er wurde in einer regionalen Werkstatt für Menschen mit Behinderung gefertigt.Für den robusten Kasten wurde vorgetrocknetes Holz verwendet, was mit einer Holzfeuchte von unter 20 % wirksam gegen Schimmelbefall schützt!Der Kasten ist so gestaltet, dass er nur für Fledermäuse attraktiv ist, während der enge Einschlupf und die fehlende Fläche für einen Nestbau Vögel von der Belegung abhalten. Die Innenseite der Wände ist bewusst sägerauh gelassen worden, um den Fledermäusen die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren Krallen festzuhalten.Maße Fledermauskasten H x B x T: 43 x 29 x 10 (Höhe inkl. Befestigungs-Latte: 58 cm).Die Bauteile werden in einer mit dem BUND Naturschutz-Logo bedruckten Stofftasche verpackt geliefert. Zwei Aluminium-Nägel zum Anbringen des Kastens an Bäumen liegen jedem Bausatz bei. Standort:Möglichst warme, nicht zu windige und wenig im Schatten liegende Standorte (Bäume oder Gebäude) wählen. Insbesondere Morgen- und Mittagssonne sind wichtig. Den Kasten nicht in das Innere von dichten Baum- und Strauchgruppen hängen. Günstig sind Wegränder, Lichtungen, Uferbereiche und Gärten. Eine günstige Aufhängehöhe ist ca. 4 Meter. Achten Sie auf einen guten und freien Anflug zum Kasten. Eine Aufhängung in Gruppen von 5 - 10 Kästen hat sich bewährt mit einem Mindestabstand von 5 Metern.Eine Reinigung des Kastens entfällt, da der Kot nach unten herausfallen kann.Bis zur Besiedelung eines Kastens durch Fledermäuse kann es unter Umständen viele Jahre dauern. Die Besiedelungsrate von Kunsthöhlen liegt bei Fledermäusen meist viel niedriger als bei Vögeln. Kunstquartiere können nicht alle Ansprüche von Fledermäusen abdecken. Naturnahe Wälder mit Baumhöhlen sind für Fledermäuse nach wie vor - alleine schon als Jagdgebiet - überlebenswichtig.
Warum sind Fledermäuse nachtaktiv? Was ist das Geheimnis ihres Winterschlafes? Und was suchen sie im Kirschbaum? Seit jeher faszinieren uns diese einzigartigen Tiere. Doch zunehmend ist ihr Überleben bedroht, weil Lebensräume verschwinden.Dieses Buch erklärt, welche Maßnahmen jeder selbst ergreifen kann, um Fledermäusen im Garten und rund ums Haus Nahrung und Unterschlupf zu bieten. Baupläne für Fledermauskästen und detaillierte Gestaltungsvorschläge mit Pflanzenlisten helfen dabei. Auch Fragen zur Beleuchtung und wie sich Fallen für Fledermäuse im Garten vermeiden lassen, beantwortet dieses Buch.Ob Staudengarten, Trockenmauer oder Blumenrasen, ob Obstbaumwiese, Himbeerhecke oder Komposthaufen: Alle Gartenbereiche lassen sich fledermausfreundlich gestalten. Selbst Balkonkästen, Terrassenkübel, Dach und Hauswand können zur Einladung für die Tiere werden. Mit kompetenter Information über ihre Lebensweisen, lebendigen Porträts und praktischen Tipps zum Beobachten erhellt dieses Buch die verborgene Welt der Fledermäuse - auf dass sie (wieder) zu Gästen im Garten werden.Ein Garten für FledermäuseLebensräume schaffen im naturnahen GartenBeobachten - Gestalten - BauenAutor: Dirk A. DiehlIllustrationen: Margret Schneevoigt2. Auflage, 2019160 Seiten, reich bebildert, 14 cm × 21,5 cmHardcoverISBN 978-3-89566-311-6gedruckt auf 100 % Recyclingpapier
Igel schützen, Bienen helfen, Vögel füttern: Projekte zum Schutz bedrohter Arten sind beliebt. Aber sie reichen nicht aus, um die Biodiversität zu erhalten. Ohne Blattläuse werden Vogelküken nicht satt, ohne Springschwänze und Asseln entsteht kein Humus, ohne fruchtbaren Boden gibt es keine Blüten für die Bienen.Mit ihrem Buch macht Sigrid Tinz deutlich, warum auch die unscheinbaren, unbeliebten und unbekannten Arten im großen Netzwerk der Natur so wichtig sind. Dazu nimmt die Geoökologin verschiedene Lebensräume im Garten und in der Landschaft genauer unter die Lupe und beschreibt unterhaltsam und fundiert, wie wichtig die einzelnen Akteure der Nahrungsnetze und ihre komplexen Beziehungsgeflechte sind. Gartenboden, Blumenbeet, Wiese oder Mauer werden so zu Schauplätzen des Fressens und Gefressenwerdens. Im Vergleich zu den spektakulären Nahrungsnetzen der ostafrikanischen Savanne oder des arktischen Meeres ist vor unserer Haustür alles ein bisschen kleiner und unspektakulärer, bei genauer Betrachtung aber genauso spannend und schützenswert.Mit diesem Buch wächst das Verständnis für die Bedeutung der vielfältigen Beziehungen innerhalb der Ökosysteme - vor allem für uns Menschen.Nahrungsnetze für ArtenvielfaltEin Buch vom Fressen und GefressenwerdenAutorin: Sigrid Tinz1. Auflage, 2022160 Seiten, reich bebildert,16 cm × 22,5 cmHardcoverISBN 978-3-89566-417-5gedruckt auf 100 % Recyclingpapier
Die liebevoll illustrierten Lern- und Naturpostkarten sind eine Augenweide, sowohl als Post im Briefkasten als auch als Anschauungsmaterial in der Umweltbildungsarbeit.9 verschiedene Motive behandeln kindgerecht und übersichtlich aufbereitet das Thema "Wildtiere".Neben diesem Set bieten wir 40 verschiedene Motive aus der Tier- und Pflanzenwelt auch einzeln an.Format: 22 x 12 cm (zu frankieren mit normalem Postkartenporto)Das 9-teilige Set besteht aus folgenden Lernpostkarten:- Hamstern für den Winter- Wenn die Siebenschläfer schlafen- Spannende weiße Welt- Dem Fuchs auf der Spur- Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch- Die Biber sind wieder da- Der Igel im Garten- Akrobaten der Nacht- Hase und Kaninchen
Motiv: Fledermäuse, Akrobaten der NachtFledermäuse sind die einzigen heimischen Säugetiere, die fliegen können. Und auch sonst sind diese nachtaktiven Akrobaten spannend und besonders. Von der winzigen Zwergfledermaus bis zum Großen Mausohr als größte heimische Art stellt die Karte diese außergewöhnlichen Tiere und ihre Lebensweise vor. Gut kombinierbar mit der Lernpostkarte "Lautlos durch die Nacht: Eulen und Käuze" und außerdem enthalten im bereits fertig zusammengestellten Lernpostkarten-Set "Säugetiere" (hier erhältlich).
Kuvert, Farbe: elfenbein, mit Haftklebung, Format: DINlang, blickdicht, geeignet für die Verwendung mit Kopierern, Inkjet- und Laserdruckern, Grammatur: 90 g/m²